Dessau – Herkömmliches Streusalz gilt vielerorts als schnelle Lösung gegen Eis und Schnee. Doch gerade bei häufigem Einsatz und hohen Dosierungen hinterlässt Salz langfristige Schäden: Böden, Pflanzen und Gewässer werden belastet, Fahrzeuge und Bauwerke durch Korrosion angegriffen. Salzfreie Alternativen sind am Umweltzeichen Blauen Engel zu erkennen und diese sorgen auch bei extremer Kälte für Trittsicherheit auf Gehwegen – ohne schädliche Folgewirkungen für die Umwelt.
Glatteis bekämpfen – ohne Umweltschäden
Die derzeitige Wetterlage erhöht das Unfallrisiko erheblich. Gleichzeitig verschärft der Streusalz-Mangel die Situation, insbesondere in Städten und Gemeinden. Viele Kommunen haben den Einsatz von Streusalz bereits seit Jahren eingeschränkt oder verboten – nicht nur aus Umweltschutzgründen, sondern auch zum Schutz von Straßen, Brücken und Gebäuden. Salzfreie Streumittel wie Sand, Splitt oder Granulat bieten eine bewährte und verfügbare Alternative: Sie wirken abstumpfend, reduzieren die Rutschgefahr zuverlässig und schonen gleichzeitig Umwelt und Umgebung. Produkte mit dem Blauen Engel folgen dabei strengen Umweltkriterien.
„Es gilt, vorab abzuwägen, ob der Einsatz von Streusalz wirklich notwendig ist. Salzfreie Alternativen, die umweltschonender sind, lassen sich leicht am Umweltzeichen „Blauer Engel“ erkennen.“, erklärt Janine Braumann, Öffentlichkeitsarbeit für den Blauen Engel beim Umweltbundesamt.
Streusalz verschärft Umweltprobleme – besonders bei vermehrtem Einsatz
Der flächendeckende Einsatz von Streusalz hat gerade auf lange Sicht Auswirkungen auf Lebensräume entlang von Straßen und Gehwegen. Salz gelangt in Böden und Gewässer, schädigt Bäume und Sträucher und macht sie anfälliger für Krankheiten. Aufgrund aktuell erhöhter Glätte wird besonders häufig gestreut, was die Schäden um einiges potenziert. Auch Tiere leiden unter salzhaltigen Rückständen: Sie können sich schmerzhafte Verletzungen an den Pfoten zuziehen. Umweltverträgliche, salzfreie Streumittel schützen daher nicht nur Natur und Infrastruktur, sondern auch Wild- und Haustiere.
Ressourcenschonend räumen und streuen
Angesichts der aktuellen Streusalz-Knappheit kommt dem richtigen Umgang mit Schnee und Eis eine besondere Bedeutung zu. Wer frühzeitig räumt – möglichst direkt nach dem Schneefall – verhindert, dass Schnee festtritt und später nur mit erhöhtem Materialeinsatz entfernt werden kann. Bei Glatteis sind abstumpfende Streumittel wie Sand, Splitt oder Granulat eine effektive und umweltschonende Wahl. Wichtig ist eine ausreichende Streudichte von etwa 100 g/m². Ein weiterer Vorteil in Zeiten des Mangels: Diese Streumittel können nach der Schneeschmelze zusammengefegt und wiederverwendet werden. Der Blaue Engel bietet Verbraucherinnen und Verbrauchern eine verlässliche Orientierung beim Kauf salzfreier Produkte.