Sprungnavigation Tastaturkurzbefehle
Publikationen

Rutschfest und salzfrei – Die besten Tipps für eisfreie Gehwege

Wer bei Eis und Schnee zu Fuß unterwegs ist, fühlt sich manchmal wie ein Anfänger beim Eiskunstlauf: Jeder Schritt ist ein Abenteuer, und wer nicht aufpasst, rutscht aus. Aber wer muss eigentlich für sichere Gehwege sorgen? Und warum kommt kaum noch Streusalz zum Einsatz? Die Antworten gibt’s jetzt im Beitrag von Marco Schenk.

Sobald Schnee und Eis die Gehwege bedecken, heißt es für viele Menschen: Mütze auf und raus zum Schneeschippen und Streuen. Wer wann was machen muss, ist regional unterschiedlich, erklärt Janine Braumann vom Umweltbundesamt.

Janine Braumann: Die Räumpflicht im Winter ist auf kommunaler Ebene geregelt und liegt bei Gehwegen meist bei den GrundstückseigentümerInnen. Mieter und Mieterinnen sind nur verpflichtet zum Schneeräumen, wenn es beispielsweise im Mietvertrag festgelegt ist. Und bei Unklarheiten kann man sich an die Kommunen wenden und zum Beispiel nachfragen, ob Streusalz erlaubt ist. Das ist aber mittlerweile, zum Glück, oft verboten.

Streusalz hat in der Vergangenheit viele Probleme verursacht: versalzenes Grundwasser, Schäden an Autos und Brücken und Verletzungen bei Tieren. Die bessere Alternative sind daher umweltschonende Streumittel, idealerweise mit dem Umweltsiegel Blauer Engel.

Janine Braumann: Denn die sind garantiert salzfrei und haben abstumpfende Wirkung, sind also sehr effektiv im Einsatz und umweltschonend. Und das Gute ist, sie lassen sich nach dem Abschmelzen noch einmal zusammenfegen und erneut verwenden. Dies schont nicht nur Ressourcen, sondern auch den Geldbeutel.