Forschungsberichte

Auf dieser Seite stehen ausschließlich Forschungsberichte, die Produktgruppen mit einem Blauen Engel betreffen und deren Ergebnisse in die Weiterentwicklung des Umweltzeichens eingeflossen sind.

Umfassende Erläuterungen und weitere Forschungsberichte zu Produkten und der Bewertung ihrer Umweltauswirkungen finden Sie auf den Internetseiten des Umweltbundsamtes.
 

Hintergrundbericht zur Überarbeitung der Vergabekriterien des Umweltzeichens Blauen Engel für Carsharing (DE-UZ 100)

Zur Überprüfung der bestehenden Vergabekriterien für Carsharing wurden die Marktentwicklung, gesellschaftlichen Trends und Wirtschaftlichkeitsaspekte von Carsharing-Flotten  untersucht. Der Bericht enthält eine umfassende Technikanalyse und betrachtet die  aktuellen Entwicklungen hinsichtlich der Regulierung von Luftschadstoff- und CO2-Emissionen im PKW Bereich. Die neuen Anforderungen umfassen  neben dem stationsgebundenen auch das stationsungebundene Carsharing und fördern die Einführung von Elektrofahrzeugen in den Flotten der Anbieter.  Es wurden  technische Anforderungen an die Luftschadstoffemissionen  der Flottenfahrzeuge erarbeitet, die durch den systematischen Austausch der Bestandsfahrzeuge durch moderne schadstoffärmere PKW einzuhalten sind.

Beregnete Bauteile und Bauprodukte: Entwicklung von Vergabekriterien für den Blauen Engel mit Hilfe von Auslaugtests (UBA-Texte 67/2018)

Bauwerke tragen zu diffusen Schadstoffeinträgen in Gewässer bei. Um die Höhe dieser Belastungen einschätzen zu können, wurden in dem Forschungsprojekt Auslaugtests an Lacken, Dachziegel, Dachbahnen und Wärmedammverbundsystemen durchgeführt.

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Hintergrundbericht zur Entwicklung einer Vergabegrundlage für das Umweltzeichen Blauer Engel für die Produktgruppe Spielzeug (DE-UZ 207)

Der Bericht enthält wesentliche Eckdaten zum Spielzeugmarkt in Deutschland und der EU. Es werden Anforderungen an umweltgerecht hergestelltes Spielzeug und die Vermeidung von Schadstoffen mit potentieller Gesundheitsgefahr dargestellt. Betrachtet werden grundlegende Sozialstandards und die Produktionsbedingungen von Spielzeug sowie wiederkehrende Prüfungen der Produkteigenschaften. Die Vergabekriterien für Spielzeug wurden in Kooperation mit dem Österreichischen Umweltzeichen erarbeitet, um eine weitestgehende Harmonisierung der Anforderungen zu erreichen.

Hintergrundbericht zur Entwicklung einer Vergabegrundlage des Umweltzeichens Blauer Engel für die Produktgruppe Malfarben (DE-UZ 199)

Der Bericht umfasst die Erläuterung der Kriterien und der geforderten Nachweisführung sowie grundlegende Rechercheergebnisse aus dem Bereich der Malfarben. Adressiert sind Malfarben, die für den Schulbedarf (z.B. Deckfarbkästen) sowie für kreative Zwecke und künstlerische Anwendungen bestimmt sind. Die besonders von Kindern benutzten Farben sollen gesundheitlich unbedenklich sein und Schadstoffe vermeiden, sie müssen über Nachfüllgebinde möglichst bedarfsgerecht und Abfall vermeidend angeboten werden.

Hintergrundbericht zur Entwicklung einer Vergabegrundlage für das Umweltzeichen Blauer Engel für die Produktgruppe Set-Top-Boxen (DE-UZ 196)

Beschrieben werden die Unterschiede zwischen einfachen und komplexen Set-Top-Boxen sowie die Übertragungswege der digitalen Fernsehsignale. Der Bericht umfasst eine Marktanalyse der technische Eigenschaften, Funktionen und Ausstattungsmerkmale von Set-Top-Boxen sowie bestehender Qualitäts-anforderungen und Selbstverpflichtungen. Geregelt werden neben dem Energieverbrauch auch Materialanforderungen, Nutzungsdauer, Reparatursicherheit, die Rückgabe gebrauchter Geräte.

Hintergrundbericht zur Entwicklung einer Vergabegrundlage für das Umweltzeichen Blauer Engel für die Produktgruppe Pedelecs 25 (DE-UZ 197)

Der Bericht bezieht sich auf Elektrofahrräder bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h, sog. Pedelecs 25 und umfasst eine Markt-und Kostenrecherche für Deutschland. Es folgt eine technologische Analyse unterschiedlicher Akkutechnologien und deren Eigenschaften. Betrachtet werden Sicherheitsaspekte von Pedelecs und deren Akkus sowie der Schadstoffgehalt von Griffen und Sätteln, sowie der Ressourceneinsatz von Seltenen Metallen in Displays, Akkus und Motoren hinsichtlich der Rückgewinnbarkeit. Die Vergabekriterien berücksichtigen die Einhaltung von Umweltschutz-, Sicherheits- und Verbraucherschutzanforderungen.

Hintergrundbericht zur Weiterentwicklung der Vergabegrundlage des Umweltzeichens Blauer Engel für die Produktgruppe Bildschirmgeräte (DE-UZ 78)

Der Bericht enthält Hintergrundinformationen für die Überarbeitung der Kriterien für Bildschirmgeräte, u.a. zur Marktentwicklung, zum Energieverbrauch sowie zur Ressourcenschonung und Materialanforderungen. Im Geltungsbereich wurden Fernsehgeräte und Monitore als Bildschirmgeräte zusammengefasst. 

Machbarkeitsstudie zur Integration sozialer Aspekte in das Umweltzeichen Blauer Engel am Beispiel von Tablet-PCs

Im Bericht werden konkrete Handlungsempfehlungen zur Integration von sozialen und menschenrechtlichen Anforderungen in das Umweltzeichen Blauer Engel am Beispiel eines Tablet-Computers evaluiert. Neben einer Marktrecherche werden die produktspezifischen Rohstoffmengen, Herkunftsländer und menschenrechtlichen Risiken untersucht. In der Wertschöpfungskette sind der Rohstoffabbau, die Produktion und die Entsorgung der Produkte besondere Hotspots. Ein Schwerpunkt ist der Umgang mit sogenannten Konfliktrohstoffen (Zinn, Tantal, Wolfram und Gold). Durch die Recherche von freiwilligen Brancheninitiativen zu sozialen und menschenrechtlichen Risiken werden bereits vorhandene Instrumente dargestellt, auf die sich das Umweltzeichen stützen kann. Auch die potentiell nutzbaren Nachweissysteme zur Prüfung von Sozialkriterien werden aufgezeigt.

 

Kennzahlen und Indikatoren für die Beurteilung der Ressourceneffizienz von Rechenzentren und Prüfung der praktischen Anwendbarkeit (UBA-Texte 19/2018)

Mit der in diesem Forschungsvorhaben entwickelten Berechnungsmethode (KPI4DCE) ist es nun erstmalig möglich ist, die Energie- und Ressourceneffizienz eines Rechenzentrums ganzheitlich zu ermitteln. Die Berechnungsmethode bezieht den gesamten Lebenszyklus der zum Einsatz kommenden IT und der technischen Versorgungsstruktur mit ein.

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Weiterentwicklung des Umweltzeichens Blauer Engel für Wärmedämmverbundsysteme: Kriterien für Dämmstoffe sowie biozidfreie Putze und Beschichtungen (UBA-Texte 30/2018)

Der Bericht enthält aktuelle Daten zu WDVS und erläutert ihre Marktsituation, ihre technischen und ökobilanziellen Parameter sowie die baurechtlichen Anforderungen für ihre Verwendung. Die Brandschutzanforderungen für WDVS und Möglichkeiten für Rückbau und Recycling von WDVS werden dargestellt. Der experimentelle Teil des Projekts umfasst einen Schnellbewitterungstest für biozidfreie WDVS-Putze und -Beschichtungen.

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The Blue Angel for Stationary Room Air Conditioners – market analysis, technical developments and regulatory framework for criteria development, Background Report (UBA-Texte 22/2018)

Der zunehmende Einsatz von Klimageräten ist mit negativen Auswirkungen auf die Umwelt verbunden, insbesondere durch Beiträge zum Treibhauseffekt, sowohl aufgrund des Energieverbrauchs der Geräte als auch durch die klimaschädlichen Kältemittel(-Verluste). Das Umweltzeichen „Blauer Engel“ soll die Verbreitung von energieeffizienten Klimageräten mit natürlichen Kältemitteln mit niedrigem Treibhauspotenzial befördern. 

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Product Carbon Footprint und Water Footprint: Möglichkeiten zur methodischen Integration in ein bestehendes Typ-1 Umweltzeichen (Blauer Engel) unter besonderer Berücksichtigung des Kommunikationsaspektes (UBA-Texte 39/2017)

Produkt- bzw. CO2e (Kohlendioxidäquivaltent)-Kennzeichnungen tragen dazu bei, die Nutzung klimafreundlicher Alternativen zu fördern. Im Zuge der methodischen Weiterentwicklung bestehender Umweltzeichen, wie dem Blauen Engel, wurde überprüft, ob künftig quantitative Informationen auf der Grundlage des Product Carbon Footprint (PCF) und des Water Footprint systematisch einzubeziehen sind.

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Weiterentwicklung des Umweltzeichens Blauer Engel DE-UZ 38 „Emissionsarme Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen“ (UBA-Texte 31/2017)

Die Überprüfung der Kriterien für das Umweltzeichen DE-UZ 38 „Emissionsarme Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen“ führte zu einer zusätzlichen Vergabekriterie (DE-UZ 176) mit dem Titel „Emissionsarme Bodenbeläge, Paneele und Türen aus Holz und Holzwerkstoffen für Innenräume“ und zu einem „neuen“ DE-UZ 38 für „Emissionsarme Möbel und Lattenroste aus Holz und Holzwerkstoffen“. Zusätzlich wurde eine Methode zur Messung sehr leicht flüchtiger organischer Verbindungen in der Luft am Beispiel von Methanol und Ethanol entwickelt.

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Umweltwirkungen von wiederaufladbaren Lithium-Batterien für den Einsatz in mobilen Endgeräten der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) (UBA-Text 52/2016)

Auf Basis der Ergebnisse des Vorhabens wurden die Anforderungen des Blauen Engels an Akkus in mobilen Geräten der IKT (Smartphones, Tablet-PCs, Notebooks) entwickelt.

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TOP 100 – Umweltzeichen für klimarelevante Produkte (Öko-Institut 2013)

Das Projekt „TOP 100 – Umweltzeichen für klimarelevante Produkte“ hatte zum Ziel, den produktbezogenen Klimaschutz zu intensivieren. Durch die Entwicklung von klimaschutzbezogenen Umweltzeichen sollte es dazu beitragen, energieeffiziente Best Produkte zu kennzeichnen und darüber hinaus weitere produktpolitische Maßnahmen zu entwickeln. Zur Ableitung von Vergabekriterien für freiwillige Umweltzeichen nach ISO 14024 wurde dabei die vom Öko-Institut entwickelte PROSA-Methode (Product Sustainability Assessment) eingesetzt.

Emissionen aus Bürogeräten beim Drucken (UBA-Texte 74/2013)

Studie zur Erfassung der Zahl feiner und ultrafeiner Partikel aus Bürogeräten während der Druckphase. Entwicklung eines Prüfverfahrens für das Umweltzeichen Blauer Engel für Bürogeräte mit Druckfunktion.

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Zeitlich optimierter Einsatz eines Notebooks unter ökologischen Gesichtspunkten (UBA-Texte 44/2012)

Die Herstellung von Notebooks ist mit großen Umweltauswirkungen auch im Vergleich zur Nutzungsphase verbunden. Deshalb sollten IKT-Geräte auf- und nachrüstbar konstruiert sein, um eine lange Nutzungsphase zu gewährleisten.

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Sensorische Bewertung der Emissionen aus Bauprodukten - Integration in die Vergabekriterien für den Blauen Engel und das Bewertungsschema des Ausschusses zur Gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten (UBA-Texte 35/2011)

Emissionen aus Bauprodukten können die Qualität der Innenraumluft erheblich beeinträchtigen. Mit Hilfe des AgBB-Schemas werden die Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) aus Bauprodukten bewertet. Produktspezifische Messverfahren gibt es mittlerweile für eine Reihe von Produkten. Sie wurden durch verschiede Labor validiert und u. a. in die Vergabekriterien des Umweltzeichens Blauer Engel übernommen. Die Bewertung ist allerdings – mit zumeist niedrigeren Grenzwerten – strenger, als nach AgBB-Schema.

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Grundlagenarbeiten zur Überarbeitung des Umweltzeichens Blauer Engel „Schadstoffarme Lacke“ (Texte 30/2009)

Oberflächenbeschichtungen wie Farben und Lacke gehören zu den Produkten, die im Innenraum teilweise großflächig angewendet werden und damit – zumindest zeitweise – eine potentielle Quelle für luftverunreinigende Stoffe sein können. Speziell in der Trocknungsphase und der ersten Zeit der Nutzung von Räumen nach Neuerrichtung oder Renovierung können in der Raumluft häufig VOC- und SVOC-Emissionen aus Oberflächenbeschichtungen nachgewiesen werden.

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