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Thema des Monats

Schon gewusst... dass es den Blauen Engel für Textilien gibt?

Schon gewusst... dass es den Blauen Engel für Textilien gibt?

Um für Verbraucherinnen und Verbraucher sichtbar zu machen, dass es auch besser geht, bedarf es einer transparenten und glaubwürdigen Produktinformation und Produktkennzeichnung. Ziel des Umweltzeichens für Textilien ist es deshalb, Produkte auszuzeichnen, die hohe Umweltstandards in der Produktion erfüllen, auf gesundheitsgefährdende Chemikalien verzichten und nachgewiesene Gebrauchseigenschaften aufweisen.

Kriterien: Worauf achtet der Blaue Engel bei Textilien?

  • Verwendung von 100 Prozent ökologischer Baumwolle
  • Verwendung geprüfter chemischer Fasern
  • Vermeidung gesundheitsschädlicher Substanzen, zum Beispiel keine Verwendung von: Flammschutzmitteln, Per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC), Bioziden in der Ausrüstung, Strenge Regulierung von Phthalaten, Grenzwerte für Schwermetalle
  • Verminderung von Abwasseremissionen
  • Verminderungen von Emissionen in die Luft
  • Hohe Gebrauchstauglichkeit
  • Geprüfter Sozialstandard

Unschlagbare Produktvielfalt

Folgende Produkte aus mindestens 90 Gewichtsprozent Textilfasern können mit dem Blauen Engel zertifiziert werden:

  • Textilbekleidung und textile Accessoires
  • Haus- und Heimtextilien
  • Funktionskleidung
  • Technische Textilien
  • Bettwäsche
  • Bettwaren (zum Beispiel Kopfkissen und Bettdecken)
  • Reinigungstextilien: gewebte oder nicht gewebte Textilien
  • Fasern, Garn, Gewebe, Gestricke, Gewirke und Nonwovens (einschließlich Textilverbundstoffe)

Von der Naturfaser bis zur chemischen Faser

Der Blaue Engel kann für eine Vielzahl verschiedener Fasern vergeben werden. Chemische Fasern machen 72 Prozent der deutschlandweiten Faserproduktion aus. Wegen dieser hohen Relevanz hat der Blaue Engel auch Kriterien für die Herstellung chemischer Fasern aufgestellt:

  • Naturfasern (Baumwolle, Flachs, Hanf, Leinen, Kapok, Wolle und Seide)
  • chemische Fasern (Polyacryl, Elastan, Polyamid, Polyester, Polylactid und Polypropylen) und
  • regenerierte Zellulosefasern (Lyocell, Modal und Viskose)

Pressekontakt

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Janine Braumann