Wirklich aus?

November 2012 //

PCs, Drucker, Fernseher, Hifi-Anlagen - in manchen Haushalten oder Büros gibt es regelrechte "Geräteparks". Viele dieser Geräte können selbst gar nicht wirklich ausgeschaltet werden, sondern bleiben unbemerkt - oft 24 Stunden am Tag - im Stand-by.

Fotoquelle: Hugo Brennenstuhl GmbH & Co, Master-Slave-Steckerleisten

Diese so genannten Leerlaufverluste verursachen nicht nur unnötige Stromkosten, sondern belasten auch Klima und Umwelt. Diese Kosten sind vermeidbar durch abschaltbare Steckdosenleisten, die die Geräte vom Stromkreis trennen. Erfahrungen aus der Praxis zeigen jedoch, dass man im Alltag häufig nicht daran denkt, die Steckerleiste selbst auch konsequent auszuschalten. Oder es werden im Haushalt erst gar keine manuell schaltbaren Steckerleisten eingesetzt, weil sie als nicht komfortabel empfunden werden.

Abhilfe können hier so genannte Master-Slave-Steckerleisten schaffen. Sie sind besonders zu empfehlen bei Geräten, die zusammen betrieben werden, zum Beispiel beim Heimkino (Fernseher, DVD/Blu Ray-Player, externer Verstärker etc.) oder im (Heim-) Büro (Computer, Drucker, Faxgerät), sowie bei älteren Geräten, die noch nicht die Anforderungen der Standby-Verordnung (1275/2008/EG) erfüllen. An die Master-Slave-Steckerleiste wird ein Hauptgerät (Master) und mehrere weitere Geräte (Slaves) angeschlossen. Beim Ausschalten vom Master-Gerät werden die Slave-Geräte komplett vom Netz getrennt und somit deren Standby-Verbrauch auf Null reduziert. Um sicherzugehen, dass die Eigenleistung der Master-Slave-Steckdosenleiste nicht die Energieeinsparung "auffrisst", sollte beim Kauf auf Geräte mit dem Blauen Engel geachtet werden. Diese sind darauf geprüft, dass sie einen möglichst geringen Eigenenergieverbrauch haben. Zusätzlich können die Master-Geräte auch per Hand vom Netz getrennt werden.

Vorteile für Umwelt und Gesundheit von Master-Slave-Steckdosenleisten mit dem Blauen Engel (RAL-UZ 134)

  • Minimierung der Stand-by Verluste
  • geringer Eigenenergieverbrauch
  • Vermeidung umweltbelastender Materialien