Schon gewusst … wie Sie beim Naseputzen die Umwelt schonen?

Februar 2020 //

Im Winter hat die Schnupfnase Hochsaison und mit ihr das Taschentuch. Bei einem jährlichen Durchschnittsverbrauch von 1,7 Kilogramm pro Person macht die Auswahl der Taschentücher einen echten Unterschied, vor allem für unsere Umwelt.

Schon gewusst … wie Sie beim Naseputzen die Umwelt schonen?

Kratzig, hart und gar nicht sanft zur Nase – Taschentücher und Hygienepapier aus recycelten Materialien kämpfen noch immer mit einem schlechten Ruf. Dabei tut man ihnen unrecht. Auch Produkte aus recycelten Fasern können weich sein. Manchmal sieht man auf den ersten Blick nicht mal einen Unterschied zu Taschentüchern aus Frischfasern.

Gewinn für Mensch und Umwelt
Der Unterschied für die Umwelt hingegen ist sehr groß. Für Taschentücher mit dem Blauen Engel muss kein neuer Baum gefällt werden, sie werden zu 100 Prozent aus Altpapierfasern hergestellt. Dadurch werden Ressourcen – insbesondere Holz – geschont und Abfall reduziert. Zudem wird der Einsatz von Chlor, Bleichmitteln und weiteren Chemikalien eingeschränkt oder sogar gänzlich verboten.

Aufgepasst bei der Mülltrennung
Übrigens: Benutzte Taschentücher gehören immer in den Restmüll! Da sie oftmals mit Viren oder anderen Krankheitserregern behaftet sind, gehören sie nicht ins Altpapier. Für den Papierkreislauf sind sie zwar verloren umso wichtiger ist es aber, sich beim nächsten Schnupfen für Taschentücher mit dem Blauen Engel zu entscheiden.

Vorteile für die Umwelt

  • aus 100 Prozent Altpapier
  • deutlich geringerer Energie- und Wasserverbrauch bei der Herstellung von Recyclingpapier gegenüber Frischfaser
  • keine halogenierten Bleichmittel und Begrenzung weiterer chemischer Zusatzstoffe