36. Deutscher Evangelischer Kirchentag: Der Blaue Engel lässt sich sehen

24. Mai 2017 //

Der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag ist auch im Reformationsjahr eine der umweltfreundlichsten Großveranstaltungen Deutschlands, die, wie auch die zurückliegenden Kirchentage, seit 2007 nach EMAS validiert wird.

36. Deutscher Evangelischer Kirchentag: Der Blaue Engel lässt sich sehen

Da darf der Blaue Engel als das Umweltzeichen für Verbraucherinnen und Verbraucher nicht fehlen: Es nimmt die diesjährige Losung „Du siehst mich“ wörtlich und präsentiert sich im Rahmen des Kirchentages vom 25. bis 27. Mai auf dem „Markt der Möglichkeiten“. Drei Tage lang sorgen unterschiedliche Aktionen dafür, dass sich Besucherinnen und Besucher vor Ort über nachhaltigen Konsum und die Alltagsrelevanz des Umweltzeichens informieren können. 

#UndDu? Umweltschutz geht uns alle an 

Zum Auftakt des Kirchentages ruft der Blaue Engel mit einer Fotoaktion Besucherinnen und Besucher dazu auf, Umweltengagement zu zeigen und Umweltbotschafter/-in zu werden. Am 25. Mai können sich Interessierte am Stand des Blauen Engel fotografieren lassen und mit einem persönlichen Statement Teil der Community werden – so wie bereits Florian Silbereisen, Frida Gold, Ralph Caspers, Katarina Witt und viele andere prominente Umweltbotschafter. Bild und Statement können vor Ort ausgedruckt, Freunden geschickt oder auch im Internet unter www.blauer-engel.de/unddu veröffentlicht werden. 

Mit dem Blauen Engel bestens beraten 

Am 26. und 27. Mai beraten Mitarbeiterinnen des Umweltbundesamtes am Infostand über umweltfreundliches Einrichten, Renovieren und Bauen mit dem Blauen Engel. Wer aufpasst, kann auch etwas gewinnen: Dazu müssen drei Fragen zum Umweltzeichen richtig beantwortet werden. Zu gewinnen gibt es verschiedene Produkte, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind. 

Der Blaue Engel in der Zukunft: Stärker sichtbar sein 

„Der Blaue Engel, das älteste und bekannteste Umweltzeichen in Deutschland, muss in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen werden“, findet FEST-Forschungsleiter und Vorsitzender der Jury Umweltzeichen Volker Teichert. Die diesjährige Losung des Evangelischen Kirchentages („Du siehst mich“) spiegelt diesen Wunsch wieder. „Hoffentlich schenken nicht nur Verbraucherinnen und Verbraucher, sondern auch die kirchliche Beschaffung dem Umweltzeichen in Zukunft mehr Aufmerksamkeit“, wünscht sich das Jurymitglied, das schon in den letzten Jahren auf die Bedeutung ökologischer Kriterien im Rahmen der kirchlichen Beschaffung hingewiesen hat. 

Über den Blauen Engel 

Zurzeit gibt es rund 12.000 Produkte mit dem Blauen Engel von 1.500 Unternehmen in 120 verschiedenen Produktgruppen. Nur die aus Umweltsicht besten Waren und Dienstleistungen einer Produktgruppe erhalten den Blauen Engel, der 2018 sein 40-jähriges Jubiläum feiert. Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit garantieren die Jury Umweltzeichen, das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und die RAL gGmbH.