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Stromkraftwerk am Handgelenk: Sonnenuhr 2.0 mit dem Blauen Engel jetzt beim Discounter

Alle reden von der Energiewende, gleichzeitig erobern im Stillen tausende von winzigen Solarkraftwerken unser tägliches Leben. Die Zahl der Produkte, die keine Steckdose oder Batterie brauchen und über eingebaute Solarzellen den Strom selbst erzeugen, steigt rasant an.

20. März 2012.
Neuester Clou: Das Ziffernblatt einer neuen Armbanduhr ist ein Sonnenkollektor. Dieser erzeugt aus Sonnenstrahlen Strom und speichert diesen in einem Spezialakku. Dafür erhält die Uhr den Blauen Engel. Denn das Klimaschutzzeichen des Bundesumweltministeriums steht für die ökologisch besten und klimaschonendsten Produkte. Und das Schönste an der neuen Uhr: Sie ist kein teures Eco-Designer-Unikat, sondern der Discounter Lidl bietet es den Verbrauchern zu einem erschwinglichen Preis an.

Tickt die Solaruhr im Dunkeln?
Die Frage Nummer eins bei allen solarbetriebenen Geräten ist: Geht ihnen bei wolkenverhangenem Himmel oder nachts der Strom aus? Der Blaue Engel macht klare Vorgaben, wie lange das Gerät ohne Licht auskommen muss. Die Armbanduhr zum Beispiel muss auch nach 60 Tagen im Dunkeln immer noch voll einsatzbereit sein. Der neuen Uhr des Discounters gelingt dies durch einen schlauen Trick: Nach drei Tagen – etwa in einer Schublade – schaltet sich der Energiesparmodus ein, das Display geht aus und die Zeiger bleiben stehen. Auf Knopfdruck springt wieder alles an. Strom für einen Tag hat die Uhr nach nur sieben Minuten Sonnenlicht oder nach einer Dreiviertelstunde in einem Raum mit etwa 2.000 Lux.

Einweg-Batterien sind Energiefresser und voller Schwermetalle
Wie bei allen Produkten mit dem Umweltzeichen gibt es den Blauen Engel nicht nur für einen besonderen Vorteil. So garantiert er bei der Solaruhr: Sie funktioniert gut und braucht zudem keine umweltschädlichen und teuren Batterien. Verwendete Akkus – wie bei der neuen Armbanduhr – dürfen kein Cadmium enthalten und müssen austauschbar sein.
Über eine Milliarde nicht wiederaufladbare Batterien werden jährlich in Deutschland verkauft. Schwerer Ballast für die Umwelt: Denn jede Batterie enthält Schwermetalle wie Blei, Quecksilber oder Cadmium. Und viele leere Batterien werden nicht einem Recycling zugeführt, sondern landen im Hausmüll. Zudem ist die Energie-Bilanz von Primärbatterien vernichtend: Die Herstellung einer Batterie verbraucht zwischen 40 und 500 Mal mehr Energie als später beim Gebrauch im Gerät zur Verfügung steht. Das macht sie zur teuersten Energieform überhaupt.

Der Blaue Engel beflügelt immer mehr Solarprodukte
Mit dem Blauen Engel kann der Verbraucher leicht ins Solarzeitalter einsteigen. So kennzeichnet er Wanduhren, Wecker, Brief- und Küchenwaagen sowie Milchaufschäumer und Taschenrechner.

Zurzeit gibt es 13.000 Blauer Engel-Produkte von rund 1.250 Unternehmen in 113 verschiedenen Produktgruppen. Nur die aus Umweltsicht besten Waren und Dienstleistungen einer Produktgruppe erhalten den Blauen Engel. Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit garantieren die Jury Umweltzeichen, das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und die RAL gGmbH. Mitglieder der Jury Umweltzeichen sind BDI, BUND, DGB, HDE, NABU, vzbv, ZDH, Stiftung Warentest, Medien, Kirchen, Wissenschaft, der Deutsche Städtetag und Bundesländer.

Download der Pressemeldung mit Liste der photovoltaischen und solarbetriebenen Produkte
mit dem Blauen Engel



Der Blaue Engel im Internet: www.blauer-engel-produktwelt.de
Der Blaue Engel bei Facebook: www.facebook.com/blauerengel

Herausgeber
Jury Umweltzeichen
Geschäftsstelle beim Umweltbundesamt
Postfach 1406
06813 Dessau
Tel.: +49 (0)340 2103 - 3705
Fax: +49 (0)340 2104 - 3705

Projektbüro Blauer Engel
c/o .lichtl Ethics & Brands GmbH
Cornelia Rohr
Rheingaustraße 4
65719 Hofheim am Taunus
Tel.: 06192 955 08 84
Fax: 06192 955 08 86



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